TV/DJK Hammelburg Volleyball

Für die junge Hammelburger Bezirksliga-Truppe reicht es am zweiten Spieltag nur zu einem Punktgewinn dank Tie-Break-Niederlage gegen Lengfeld.

Bezirksliga Männer

TSV Lengfeld II – TV/DJK Hammelburg II 3:2 (24:26, 25:23, 26:24, 15:25, 15:6).

In einem Spiel auf Augenhöhe hatten die Lengfelder bereits mit 24:21 geführt, ehe  das junge Hammelburger Team dank glänzender Moral den Satz mit fünf Punkten in Serie doch noch gewann. Ähnlich dramatisch verlief der zweite Durchgang, da aber mit dem besseren Ende für die Gastgeber. Als die Hammelburger im dritten Satz bereits mit 18:12 führten, gönnte Trainer Klaus Baden seinem Zuspieler Christian Schäder eine Pause. Diese Auswechslung führte jedoch zu einem Bruch im TV/DJK-Spiel. Beim 19:18 erfolgte der Rückwechsel, dennoch ging der Satz wiederum knapp verloren. „Den Satzverlust schreibe ich mir selbst zu“, nahm Trainer Klaus Baden die Schuld auf sich. Seine Mannschaft dagegen bewies im darauf folgenden Satz wiederum, zu was sie im Stande ist und gewann klar und hoch verdient mit 25:15. Im Tie-Break erwischten die Hammelburger den besseren Start (3:0), dann folgte jedoch eine unerklärliche Fehlerserie, was  Lengfeld zurück ins Spiel katapultierte. Durch teilweise haarsträubende Eigenfehler verunsichert, gelang im Anschluss so gut wie gar nichts mehr.

DJK Schweinfurt – TV/DJK Hammelburg II 3:1 (25:18, 22:25, 25:23, 25:20).

Der nachgereiste Kjeld Claßen sollte  der jungen Truppe etwas mehr Stabilität und Ruhe verleihen. Doch bis man sich richtig eingestimmt hatte, war der erste Satz schon verloren. Danach besannen sich die Hammelburger aber wieder auf ihre Stärken, was mit dem Ausgleich nach Sätzen seine Belohnung fand. Anschließend merkte man jedoch, dass einige Spieler an diesem Tag schon sieben Sätze in den Beinen hatten und andere Trainingsrückstand aufzuholen haben. Die Fehlerquote stieg, das gesamte Spiel litt unter Ungenauigkeiten. „Ich hätte mir gewünscht, dass in manchen Situationen etwas bedachter und cleverer gespielt worden wäre“, sagte Klaus Baden. Mit dem knappen Verlust des dritten Satzes  schien der Wille gebrochen. Dennoch versuchten die jungen Nachwuchsspieler noch einmal, die letzten Kräfte zu mobilisieren. Mehr als ein 20:25 kam dabei aber nicht heraus.

Quelle: Saale-Zeitung, bad Kissingen