TV/DJK Hammelburg Volleyball

Laura Schmitt fällt mit einer Knieverletzung für das Auswärtsspiel in Augsburg aus. Hinter dem Einsatz von Christine Fell, Jana Baumgart, Christin Heim und Katharina Lux steht ein Fragezeichen.


DJK Augsburg-Hochzoll - TV/DJK Hammelburg.
Vor einer hohen Hürde stehen die Hammelburger Damen (6./8) an diesem Samstag in Augsburg (4./11). Die Gastgeber haben von ihren bisherigen sechs Spielen immerhin vier gewonnen. "Augsburg ist schwer einzuschätzen. Die beiden Niederlagen kassierten sie gegen den Tabellenzweiten Eiselfing und den Tabellendritten Altdorf - beide mit 1:3 und 0:3 relativ klar", weiß TV/DJK-Trainer Olli Möller. Da auch die Siege bis auf das 3:2 gegen Esting deutlich ausfielen, erwartet Olli Möller einen solide aufgestellten Gegner, der schwer zu knacken ist. Zudem spricht die Heimstärke für die Augsburger, die in ihrer Halle in dieser Saison bisher alle Spiele gewannen. "Schauen wir allerdings auf uns, so kann man festhalten, dass wir uns stetig verbessern", sieht der Hammelburger Coach bei seinen Mädels vor allem im Block- und Abwehrverhalten einen deutlichen Aufwärtstrend. "Dies war nicht zuletzt gegen Nürnberg sehr gut erkennbar." Mit der da gezeigten Leistung hat seine Mannschaft eine ordentliche Portion Selbstvertrauen für das anstehende Auswärtsspiel getankt. "Immerhin haben wir in den letzten drei Spielen auch immer gepunktet und haben rechnerisch bisher sogar in jedem Spiel mindestens einen Punkt gewonnen. Kein Grund sich also zu verstecken", meint Olli Möller augenzwinkernd.
Sorgen bereitet dem Hammelburger Trainer allerdings die personelle Situation in seinem Team. Laura Schmitt hat sich beim Spiel gegen Nürnberg eine Knieverletzung zugezogen und wird für das Spiel in Augsburg definitiv ausfallen. Christin Heim ist beruflich eingespannt, da ist wieder offen, ob sie es zeitlich schaffen kann. Christine Fell und Jana Baumgart sind gesundheitlich so angeschlagen, dass sie unter der Woche nicht trainieren konnten. Ihr Einsatz ist ebenso fraglich wie der von Katharina Lux, die schon vor dem Nürnbergspiel angeschlagen war und nicht voll trainieren konnte.

Alternativen in der Hinterhand

Das Hammelburger Trainer-Duo Lutz Zinngraf und Olli Möller muss sich also auf jeden Fall etwas einfallen lassen. "Aber wie gesagt, verstecken wollen wir uns nicht", vertraut Olli Möller auf die Stärke seiner Mädels, die bisher noch nicht so oft eingesetzt wurden. "Da stehen gute Spielerinnen in den Startlöchern, und wenn der Druck am größten ist, spielt man bekanntermaßen am besten. Deshalb wiederhole ich mich gerne bei meiner Zielvorgabe: Punkt für Punkt zum Klassenerhalt."