TV/DJK Hammelburg Volleyball

SV Lohhof II - TV/DJK Hammelburg (Samstag, 19Uhr, Lohhof)
(Thomas Schulze) Mit gestärktem Selbstvertrauen reisen die Hammelburgerinnen nach Lohhof, wo sie auf die zweite Mannschaft des Zweitligisten treffen.

"Der klare Sieg gegen Dresden hat uns allen spürbar gut getan. Wir hoffen die Euphorie und Spielfreude konservieren zu können und die Leistung vom Sonntag abermals auf dem Spielfeld abrufen zu können", fasst Trainer Olli Möller die Stimmungslage im Hammelburger Lager zusammen.
Lohhof gilt als Talentschmiede des Volleyballs. Die erste Mannschaft spielt bereits seit mehreren Jahren in der 2. Bundesliga. "Immer wieder werden aus der zweiten Mannschaft, unserem Gegner, Perspektivspielerinnen nach oben gezogen", erwartet Olli Möller eine sehr junge Mannschaft als Kontrahenten. "Die ältesten Spielerinnen sind Jahrgang 1990. Sie sind alle technisch gut ausgebildet." Den bisherigen Resultaten der Lohhofer und ihrem derzeitigen Tabellenstand misst der Hammelburger Trainer keine allzu große Bedeutung bei. "Sie stehen zwar auf dem letzten Tabellenplatz (0 Punkte; 1:6 Sätze), allerdings haben sie eines der beiden Spiele gegen den VfL Nürnberg, den zweitligaerfahrenen Tabellenführer, verloren." Die zweite Niederlage, daheim gegen Planegg-Krailing (1:3) ist schwerer einzuordnen, da Planegg am folgenden Spiel dem TSV Eiselfing unterlag. Was für die Ausgeglichenheit der Liga spricht.
Das TV/DJK-Trainer-Duo Olli Möller/Lutz Zinngraf ist froh, bereits früh in der Saison auf das Nachwuchsteam zu treffen. "Denn es ist häufig zu beobachten, dass sie im Verlauf einer Saison immer stärker werden", begründet Olli Möller. Für Lutz Zinngraf ist Gegner schwer einzuschätzen. "Dass wir Lohhof II in einem Turnier geschlagen haben, hat nichts zu sagen." Das sieht auch Olli Möller so, der die größere Erfahrung als Plus seines Teams sieht. "Vielleicht verleiht Lohhof die Jugendlichkeit aber auch Flügel." Die Saaledamen werden mit komplettem Kader nach Lohhof reisen. "Wir müssen versuchen, jede sich bietende Schwächephase der jungen Spielerinnen auszunutzen", fordert Olli Möller. "Denn liegen gelassene Chancen sind in dieser Liga ein gefundenes Fressen für den Gegner." 

 

Quelle: Saale Zeutung